Online-Broker Vergleich 2026: Welcher Broker passt zu dir?
Du willst endlich an der Börse durchstarten, ein Depot eröffnen und deine erste Aktie kaufen, aber die Broker-Landschaft in Deutschland ist unübersichtlich? Keine Sorge – genau darum geht es in diesem Online-Broker Vergleich 2026. Ich nehme die wichtigsten deutschen Broker unter die Lupe: Trade Republic, Scalable Capital, ING, Consorsbank und Finanzen.net Zero. Mein Ziel ist es, dir eine ehrliche Entscheidungshilfe zu geben, damit du genau den Broker findest, der zu deinen Bedürfnissen passt.
Bevor wir starten: Es gibt nicht den einen besten Broker für alle. Ein Student, der 50 Euro im Monat in einen ETF bespart, braucht etwas anderes als ein Berufstätiger mit 100.000 Euro Depot. Und jemand, der aktiv mit Einzelaktien tradet, hat wiederum andere Anforderungen als jemand, der nur seinen ETF-Sparplan laufen lässt. Diesen Guide habe ich geschrieben, damit du selbst einschätzen kannst, welcher Broker zu deiner Situation passt.
Die wichtigsten Kriterien für deine Broker-Wahl
Bevor ich die einzelnen Broker bewerte, will ich kurz erklären, auf welche Kriterien du achten solltest. Es gibt nicht das eine entscheidende Merkmal. Die Wahl hängt von mehreren Faktoren ab.
- Kosten: Ordergebühren, Depotführungsgebühren, Spreads und Fremdkosten. Nichts frisst deine Rendite so sehr wie unnötige Gebühren.
- Angebot: Welche Handelsplätze, Aktien, ETFs, Fonds, Optionsscheine, Kryptos sind verfügbar?
- Benutzerfreundlichkeit: Ist die App intuitiv? Gibt es einen guten Desktop-Zugang? Wie ist der Support?
- Sparplan-Funktionen: Wie viele ETFs und Aktien sind als Sparplan besparbar? Was kostet das?
- Steuerliche Abwicklung: Zieht der Broker automatisch die Abgeltungsteuer ab? Wie funktioniert der Freistellungsauftrag?
- Sicherheit: Ist der Broker reguliert (BaFin)? Gibt es eine Einlagensicherung?
Trade Republic: Der Gamechanger für Einsteiger
Trade Republic hat den deutschen Broker-Markt seit 2019 ordentlich aufgemischt. Mit einer flat-freien Orderstruktur und einer extrem einfachen App hat der Neobroker besonders junge Anleger angesprochen. Aber ist Trade Republic auch 2026 noch die beste Wahl?
Vorteile von Trade Republic
- 1-Euro-Sparpläne: Seit 2024 kostet jeder ETF-Sparplan nur einen Euro pro Ausführung. Für Einsteiger mit kleiner Sparrate ein Traum.
- Flat-Fee-Order: Einmalige Aktienkäufe kosten 1 Euro (über den eigenen Handelsplatz). Das ist günstiger als jede Filialbank.
- Einfache App: Die Trade Republic App ist aufs Wesentliche reduziert. Kein Schnickschnack, kein überladener Chart, keine tausend Einstellungen. Perfekt für den Einstieg.
- 4% Zinsen aufs Verrechnungskonto: Bis 50.000 Euro bekommst du aktuell 4% Zinsen p.a. auf dein Guthaben – deutlich mehr als jedes Tagesgeldkonto.
- Krypto-Handel: Du kannst direkt in der App Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen handeln.
Nachteile von Trade Republic
- Eingeschränkte Handelszeiten: Der eigene Handelsplatz ist nur von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Wer auf US-Nachrichten reagieren will, hat ein Problem.
- Keine Börsenplatzwahl: Du handelst ausschließlich über den Trade Republic-eigenen Handelsplatz. Xetra, Tradegate & Co. sind nicht verfügbar.
- Kein Desktop-Tool: Wer gern am großen Bildschirm arbeitet, wird enttäuscht. Es gibt nur die Mobile App.
- Support: Der Kundenservice ist legendär schlecht erreichbar. Bei Problemen musst du Geduld mitbringen.
Fazit zu Trade Republic
Trade Republic ist bester Broker für Einsteiger, die monatlich einen ETF-Sparplan besparen oder gelegentlich eine Aktie kaufen wollen. Wer aktiv tradet, braucht einen anderen Broker. Der direkte Vergleich mit Scalable Capital zeigt die Unterschiede im Detail.
Scalable Capital: Der Allrounder mit Prime+ Broker
Scalable Capital startete ursprünglich als Robo-Advisor, hat sich aber längst zum Vollbroker entwickelt. Das Prime+ Abo ist das Herzstück für ambitionierte Anleger.
Vorteile von Scalable Capital
- Prime+ Abo: Für 4,99 Euro im Monat (oder 59,88 Euro jährlich) bekommst du unbegrenzt kostenlose Orders – Aktien, ETFs, Fonds, Optionsscheine, alles. Bei vielen Orders eine massive Ersparnis.
- Große Auswahl: Über 8.000 Aktien, 2.500 ETFs und 1.500 Fonds. Dazu Optionsscheine, Knock-Outs und Kryptos.
- Sparpläne kostenlos: Im Prime+ Abo sind ETF-Sparpläne komplett kostenlos. Das ist das beste Angebot am Markt für Vielfachbesparer.
- Mehrere Börsenplätze: Xetra, Tradegate, L&S, gettex – du hast die Wahl. Für aktive Trader ein Muss.
- BaFin-reguliert: Scalable Capital hat eine Vollbanklizenz und unterliegt der deutschen Einlagensicherung.
Nachteile von Scalable Capital
- Kostenloses Depot nur im Free-Modus: Das Free-Depot ist zwar kostenlos, aber dann zahlst du 0,99 Euro pro Order und 0,99 Euro pro Sparplanausführung. Teurer als Trade Republic.
- Prime+ kostet Grundgebühr: 4,99 Euro im Monat – wer nur eine Order pro Monat macht, ist mit Trade Republic günstiger dran.
- App etwas überladen: Die App ist voller Informationen und Optionen. Das kann Einsteiger überfordern.
Fazit zu Scalable Capital
Scalable Capital ist bester Broker für ambitionierte Anleger, die regelmäßig mehrere Orders ausführen oder ein breites Depot mit vielen ETF-Sparplänen aufbauen. Das Prime+ Abo lohnt sich ab etwa drei Orders pro Monat.
ING: Der Klassiker für den Depot-Aufbau
Die ING ist eine der beliebtesten Direktbanken Deutschlands und bietet auch ein solides Depot an. Vor allem für langfristig orientierte Anleger, die ihr Depot bei ihrer Hausbank haben wollen, ist die ING interessant.
Vorteile der ING
- Top-Service: Der Kundenservice der ING ist hervorragend. Du erreichst bei Problemen schnell einen kompetenten Mitarbeiter.
- Stabilität: Die ING ist eine niederländische Großbank mit Einlagensicherung nach EU-Standard. Dein Geld ist sicher.
- Xetra-Orders zum Festpreis: 4,90 Euro + 0,25% pro Order – das ist fair für eine klassische Bank.
- Girokonto & Depot aus einer Hand: Wer ohnehin ein ING-Konto hat, kann einfach das Depot dazu nehmen.
- Steuerliches Handling: ING ist bekannt für saubere Steuerbescheinigungen und automatische Abführung der Abgeltungsteuer.
Nachteile der ING
- Keine echten Neobroker-Preise: 4,90 Euro pro Order sind okay, aber nicht billig. Für Einsteiger mit kleinen Beträgen lohnt sich das kaum.
- Sparpläne nicht umsonst: ETF-Sparpläne sind ab 1,75 Euro pro Ausführung nicht gerade günstig.
- Keine App für aktives Trading: Die ING App ist gut fürs Banking, aber nicht fürs Daytrading ausgelegt.
- Kein Neobroker-Feeling: Wer eine hippe, gamifizierte App sucht, ist bei Trade Republic oder Scalable besser aufgehoben.
Fazit zur ING
Die ING ist bester Broker für langfristige Anleger, die Wert auf Service und Stabilität legen. Wer sein Depot bei einer etablierten Bank führen will und nicht jeden Cent an Ordergebühren optimieren muss, fährt mit der ING gut.
Consorsbank: Der Vollsortimenter mit Börsen-Feeling
Die Consorsbank gehört zur BNP Paribas Gruppe und richtet sich an anspruchsvolle Privatanleger. Sie bietet eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen.
Vorteile der Consorsbank
- Riesige Produktpalette: Aktien, ETFs, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine, Futures, Anleihen, Kryptos – die Consorsbank hat wirklich alles.
- Börsenplatz-Wahl: Xetra, Tradegate, L&S, gettex, NYSE, NASDAQ – du kannst an über 40 Börsenplätzen weltweit handeln.
- Professionelle Tools: Charting-Tools, Research-Berichte, Marktanalysen – für fortgeschrittene Anleger ein echter Mehrwert.
- Top-Sparplan-Angebot: Über 1.000 ETFs sind als Sparplan besparbar, viele ab 25 Euro monatlich, die Ausführungskosten sind fair.
Nachteile der Consorsbank
- Relativ teure Orders: Standard-Ordergebühren liegen bei 4,95 Euro + 0,25%, mindestens 9,95 Euro. Das ist teuer für kleine Beträge.
- Kein echtes Neobroker-Preismodell: Es gibt zwar ein "Trading-Flatrate"-Angebot für aktive Trader, aber das kostet 59,90 Euro im Monat.
- Komplexität: Die Plattform kann Einsteiger überfordern. Es gibt zu viele Menüs, Einstellungen und Optionen.
Fazit zur Consorsbank
Die Consorsbank ist bester Broker für fortgeschrittene Anleger und aktive Trader, die Wert auf professionelle Tools und eine riesige Produktpalette legen. Für den reinen ETF-Sparplan-Einsteiger ist sie zu teuer und zu komplex.
Finanzen.net Zero: Der Provisions-Jäger
Finanzen.net Zero ist der jüngste Neobroker auf dem Markt und setzt auf ein radikales Null-Provisions-Modell: Keine Ordergebühren, keine Depotgebühren, keine Grundgebühr. Wie macht der Broker das? Über den Spread und den eigenen Handelsplatz.
Vorteile von Finanzen.net Zero
- 0 Euro Ordergebühren: Aktien, ETFs, auch Sparpläne – alles kostenlos. Das ist das günstigste Angebot auf dem gesamten Markt.
- Einfaches Depot: Die App ist schlicht und übersichtlich. Kein Ballast, kein überflüssiger Schnickschnack.
- Integriertes Finanzen.net-Portal: Als Nutzer des Finanzen.net-Portals (ehemals Onvista) hast du Zugriff auf hervorragende Research-Tools.
Nachteile von Finanzen.net Zero
- Eigener Handelsplatz: Wie bei Trade Republic handelst du nur über den hauseigenen Handelsplatz. Der Spread kann bei illiquiden Werten höher sein als an Xetra.
- Kein Desktop-Trading: Auch Finanzen.net Zero setzt voll auf die App. Es gibt kein richtiges Desktop-Trading-Tool.
- Relativ junger Broker: Der Service und die Stabilität müssen sich noch beweisen. In Foren liest man gelegentlich von Ausfällen.
Fazit zu Finanzen.net Zero
Finanzen.net Zero ist bester Broker für absolute Kosten-Minimierer, die bereit sind, auf einige Komfort-Features zu verzichten. Für den simplen ETF-Sparplan-Einsteiger mit kleinen Beträgen ist das Null-Provisions-Modell unschlagbar.
Der große Broker-Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Trade Republic | Scalable Capital | ING | Consorsbank | Finanzen.net Zero |
|---|---|---|---|---|---|
| Ordergebühr (Aktien) | 1,00 € | 0,99 € (Free) / 0 € (Prime+) | 4,90 € + 0,25% | 5,95 € + 0,25% | 0 € |
| ETF-Sparplan | 1,00 € | 0,99 € (Free) / 0 € (Prime+) | 1,75 € | 1,50 € (viele kostenlos) | 0 € |
| Depotgebühr | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € |
| Börsenplätze | Eigener HP | Xetra, Tradegate, L&S, gettex | Xetra, Tradegate, L&S, gettex | Über 40 Börsen | Eigener HP |
| Verrechnungskonto-Zinsen | 4% p.a. | keine | 1,00% p.a. (Tagesgeld) | 0,75% p.a. | keine |
| App-Bewertung | Sehr gut (einfach) | Gut (viele Funktionen) | Gut (Banking + Broker) | Befriedigend (komplex) | Gut (minimalistisch) |
| Kryptohandel | Ja | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Einlagensicherung | 100.000 € | 100.000 € | 100.000 € | 100.000 € | 100.000 € |
| Kundenservice | Mangelhaft | Befriedigend | Sehr gut | Gut | Ausreichend |
Welcher Broker ist der richtige für dich?
Ich will dir jetzt eine ehrliche Entscheidungshilfe geben. Stell dir einfach die folgenden Fragen und schau, in welche Kategorie du fällst.
Du bist Einsteiger und willst mit 50–100 Euro im Monat starten?
Trade Republic oder Finanzen.net Zero sind deine erste Wahl. Beide bieten günstige Sparpläne und eine einfache App. Trade Republic hat den Vorteil der 4% Zinsen aufs Verrechnungskonto und ein etablierteres System. Finanzen.net Zero ist unschlagbar günstig, aber noch jung. Meine Empfehlung: Trade Republic.
Du besparst 5+ ETFs monatlich und handelst ab und zu Aktien?
Scalable Capital Prime+ ist die beste Wahl. 4,99 Euro im Monat für unbegrenzte kostenlose Orders – das rechnet sich ab dem dritten Trade und bei mehreren Sparplänen. Dazu hast du Zugriff auf Xetra und weitere Handelsplätze. Meine Empfehlung: Scalable Capital Prime+.
Du handelst aktiv mit Aktien, Optionsscheinen und Zertifikaten?
Hier kommst du um die Consorsbank oder die ING nicht herum. Du brauchst professionelle Tools, Research und vor allem die Wahl des richtigen Handelsplatzes. Die Consorsbank bietet die umfangreichste Plattform, die ING überzeugt durch Service und Stabilität. Meine Empfehlung: Consorsbank.
Du möchtest alles aus einer Hand – Girokonto, Tagesgeld und Depot?
ING ist dein Partner. Das Girokonto ist kostenlos (ab 700 Euro Geldeingang), das Tagesgeldkonto ist flexibel, und das Depot ist solide. Die Ordergebühren sind zwar höher als bei Neobrokern, aber für den gelegentlichen Handel und langfristigen Vermögensaufbau völlig in Ordnung. Meine Empfehlung: ING.
Das sagt die Praxis: Erfahrungen aus der Community
Ich habe in verschiedenen deutschsprachigen Finanz-Foren (r/Finanzen, Finanztip, extraETF) die Erfahrungen der Community zusammengetragen. Das sind die häufigsten Aussagen:
- Trade Republic: Geliebt von Einsteigern, gehasst von Power-Usern. Der Support ist der mit Abstand häufigste Kritikpunkt.
- Scalable Capital: Das Prime+ Abo wird fast durchgängig positiv bewertet. Kritik gibt es an der fehlenden API für automatisierte Trades.
- ING: Der Service ist ungeschlagen. Wer einmal ein Problem mit der ING gelöst hat, wechselt nicht mehr. Die Kosten sind für Gelegenheits-Trader akzeptabel.
- Consorsbank: Die Plattform ist mächtig, aber altbacken. Die App wird oft als "überfrachtet" beschrieben.
- Finanzen.net Zero: Der Preis ist unschlagbar, aber die technische Stabilität wird kritisiert. Gelegentlich kommt es zu Ausfällen während der Handelszeit.
Key Takeaways
- Trade Republic: Günstig und einfach – perfekt für ETF-Sparpläne und den Einstieg.
- Scalable Capital Prime+: Der Allrounder mit unbegrenzt kostenlosen Orders – ideal für ambitionierte Anleger.
- ING: Top-Service, solide Kosten – die richtige Wahl für klassische Depotführung bei einer etablierten Bank.
- Consorsbank: Vollsortimenter mit professionellen Tools – für aktive Trader und fortgeschrittene Anleger.
- Finanzen.net Zero: Null Provision, Null Schnickschnack – für absolute Kostenoptimierer.
- Wichtig: Der beste Broker ist der, den du auch nutzt. Lass dich nicht von Rabattaktionen blenden. Entscheide dich für einen Broker, bei dem du dich wohlfühlst, und lege los.
Frequently Asked Questions (FAQ)
Welcher Broker ist der günstigste in Deutschland?
Finanzen.net Zero ist mit null Euro Ordergebühr der günstigste Broker. Direkt dahinter kommen Trade Republic (1 Euro Ordergebühr) und Scalable Capital Prime+ (4,99 Euro Grundgebühr, aber kostenlose Orders).
Kann ich mehrere Broker gleichzeitig nutzen?
Ja, absolut. Viele Anleger haben ein Hauptdepot bei einem Neobroker für den Alltag und ein Zweitdepot bei einer klassischen Bank für große Orders oder als Backup. Achte nur darauf, deinen Sparerpauschbetrag strategisch auf die Broker zu verteilen.
Ist mein Geld bei Neobrokern sicher?
Ja, alle genannten Broker unterliegen der BaFin-Aufsicht und der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde. Wertpapiere in deinem Depot sind Sondervermögen und fallen nicht in die Insolvenzmasse des Brokers.
Welcher Broker eignet sich für Daytrading?
Für Daytrading ist die Consorsbank oder ein spezialisierter Broker wie flatex oder LYNX besser geeignet. Neobroker wie Trade Republic haben zu eingeschränkte Handelszeiten und keinen Zugang zu allen Börsenplätzen.
Kann ich bei meinem Broker Einzelaktien als Sparplan besparen?
Ja, sowohl Trade Republic als auch Scalable Capital und Finanzen.net Zero bieten Aktien-Sparpläne an, nicht nur ETF-Sparpläne. Das ist ideal für Dollar-Cost-Averaging.
Was kostet ein Depotwechsel?
Ein Depotübertrag ist gesetzlich kostenlos. Dein neuer Broker übernimmt in der Regel alle anfallenden Kosten und kümmert sich um die Übertragung. Hier erfährst du, wie du Steuerfallen beim Depotwechsel vermeidest.
Fazit: Der beste Broker existiert nicht – aber der richtige für dich schon
Ich habe in den letzten Jahren selbst mehrere Broker ausprobiert. Angefangen habe ich bei der ING, weil ich mein Girokonto dort hatte. Irgendwann bin ich zu Scalable Capital Prime+ gewechselt, weil ich mehrere ETF-Sparpläne und ab und zu Aktienkäufe hatte. Heute habe ich ein Hybrid-Modell: Scalable für den aktiven Teil, Trade Republic für die reinen ETF-Sparpläne. Jeder Broker hat seine Berechtigung, und jeder hat seine Schwächen.
Am Ende zählt nicht die Wahl des perfekten Brokers, sondern dass du überhaupt anfängst. Du wirst mit der Zeit merken, was dir wichtig ist (Kosten, Service, App, Auswahl) und entsprechend anpassen kannst. Ein Depotübertrag ist einfacher, als viele denken. Also leg los, such dir einen Broker aus dieser Liste aus und starte deine Reise zur finanziellen Freiheit.
Disclaimer: Keine Anlageberatung – alle Angaben ohne Gewähr. Stand Juni 2026. Broker-Konditionen können sich jederzeit ändern. Informiere dich vor einer Depot-Eröffnung immer auf der offiziellen Website des Brokers.