Im heutigen Artikel möchte ich dir das Kurs-Gewinn-Verhältnis ein wenig genauer erklären. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder im englischen price/earnings ratio (PER oder P/E) gehört sicherlich zu den bekanntesten Kennzahlen. Um Was genau es sich dabei handelt werde ich dir in diesem Artikel erklären.

Was sagt das Kurs-Gewinn-Verhälnis aus?

Wie der Name schon sagt stellt das KGV den aktuellen Kurs ins Verhältnis zum letzen Gewinn. Das KGV gibt damit an wie hoch die Aktie im Vergleich zum Gewinn bewertet ist. Genauer gesagt zeigt das KGV die Anzahl der Jahre, die ein Unternehmen benötigt um bei stabilem Gewinn den aktuellen Börsenwert zu erwirtschaften.

Da an der Börse oft die Zukunft gehandelt wird bezieht sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis neben den letzen ausgeschriebenen Gewinn auch oft auf die geschätzten Gewinne für das aktuelle und auch das nächste Jahr. Das stellt allerdings auch ein Problem dar, da die Gewinnschätzungen sich mitunter sehr weit von der Realität entfernen können.

Dadurch ist das KGV mit Vorsicht zu genießen und lässt nur einen verlässlichen Blick in die Vergangenheit zu. Trotzdem liefert das Kurs-Gewinn-Verhältnis einen guten ersten Eindruck wie hoch ein Unternehmen aktuell bewertet ist. Je niedriger das KGV ist um so günstiger ist das Unternehmen bewertet.

Wie wird das KGV berechnet?

Die Berechnung des KGV ist denkbar einfach. Es wird einfach der Aktuelle Kurs durch den Gewinn pro Aktie, oder in Englisch earnings per share (EPS) dividiert.

Als EPS Wert werden wie oben erwähnt häufig auch erwartete Gewinne genommen und die Zukunft ein bisschen vorweg zu nehmen. Wie schon beschrieben ist das mit Vorsicht zu genießen.

Wie wird das KGV bewertet?

Eine verlässliche Grundregel ab welchem KGV ein Unternehmen günstig bewertet ist gibt es dabei allerdings nicht. Früher wurden Unternehmen mit einem KGV unter 10 als schnäppchen gesehen, das ist ohne Frage auch so. Es kann aber auch ein Warnzeichen sein, da beispielsweise ein Gewinneinbruch erwartet wird.

Im Gegenzug müssen Unternehmen mit einem starken Gewinnwachstum und einem KGV von deutlich über 10 nicht teuer sein. Besonders in Zeiten günstiger Zinsen hört man häufig, dass ein Blick auf das KGV nur eine geringe Aussagekraft hat.

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